Toller Austausch bei der Veranstaltung "DenkBar" von der HSBI bei der IMA in Gütersloh! Für mich als zertifizierten INQA-Coach war der Workshop 'Mitarbeitende als Innovationstreiber' mit Leon Kansteiner von der HSBI ein echtes Highlight. Hier wurde einmal mehr deutlich: Das Potenzial Ihrer Belegschaft ist der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation, und es ist Zeit, dieses zu heben. Gemeinsam packen wir das Umsetzungsproblem an und machen aus Betroffenen Beteiligte! Bild: Michael Tönsing / Composing: MT MARKETEER

Generell haben wir ein Umsetzungsproblem, kein Wissensproblem: Wie Mitarbeitende zu echten Innovationstreibern werden

Bild: Michael Tönsing / Composing MT MARKETEER

Ein Rückblick auf die „denkbar“-Veranstaltung des Think Tanks der HSBI in Gütersloh bei der IMA – und warum der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation längst in Ihrer Belegschaft liegt.

Ideen gibt es in der deutschen Wirtschaft viele. Studien, Whitepaper und gut gemeinte Ratschläge zur Digitalisierung füllen ganze Festplatten. Und dennoch stehen viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor denselben blockierten Prozessen. Der Grund dafür ist simpel, aber weitreichend: Wir haben in der Regel kein Wissensproblem, sondern ein massives Umsetzungsproblem.

Diese Kernbotschaft stand auch im Mittelpunkt des Workshops „Mitarbeitende als Innovationstreiber“, den Leon Kansteiner vom CFE-Center for Entrepreneurship der HSBI am 21. Mai bei der IMA (Innovations Manufaktur) in Gütersloh leitete. Auf Basis regionaler Daten wurde diskutiert, wie Unternehmen das verborgene Potenzial der eigenen Belegschaft besser nutzen können. Vielen Dank an Frank Terpoorten vom ZAR – Zentrum für ambulante Rehabilitation für die lebendige Darstellung alltäglicher Situationen.

Leon Kansteiner erklärt:"Mitarbeitende als Innovationstreiber" featuring Zentrum für ambulante Rehabilitation Bielefeld Bild: Michael Tönsing / Composing MT MARKETEER
Leon Kansteiner erklärt:“Mitarbeitende als Innovationstreiber“ featuring Zentrum für ambulante Rehabilitation Bielefeld
Bild: Michael Tönsing / Composing MT MARKETEER

Für mich als zertifizierten INQA-Coach war dieser Impuls eine großartige Bestätigung, denn er beschreibt exakt das Vorgehensmodell, das wir bei MT MARKETEER täglich anwenden.

Warum die klassische Top-Down-Beratung scheitert

Wenn Veränderungen rein hierarchisch „von oben“ verordnet werden, stoßen sie im Betriebsalltag schnell auf Widerstand oder versanden im Tagesgeschäft. Das Wissen darüber, wo Prozesse haken und welche digitalen Tools wirklich helfen würden, liegt meist ganz woanders: bei den Mitarbeitenden an der Basis.

Das Problem ist nicht, dass die Belegschaft keine Ideen hat – es fehlt an den passenden internen Strukturen und dem geschützten Raum, um diese Ideen agil zu testen und dauerhaft zu implementieren.

Die Lösung: Das Lab-Team als operativer Motor des Wandels

Genau an dieser Schnittstelle setzt das staatlich geförderte Programm INQA-Coaching an. Statt fertige Konzepte überzustülpen, etablieren wir im Unternehmen eine Kultur der „strukturierten Agilität“:

  • Aus Betroffenen Beteiligte machen: Es wird ein internes, agiles „Lab-Team“ aus Mitarbeitenden verschiedener Abteilungen gebildet (bewusst ohne die Geschäftsführung, um hierarchische Dynamiken zu vermeiden).
  • Lösungs- und Praxisorientierung statt Theorie: In kurzen, maximal vierwöchigen Arbeitsphasen entwickelt und erprobt dieses Team reale Veränderungen direkt im Betriebsalltag.
  • Nachhaltige Fehler- und Lernkultur: Durch das iterative Vorgehen (Planung, Erprobung, Auswertung) lernt das Unternehmen, eigenständig und flexibel auf neue digitale Herausforderungen zu reagieren.
Michael Tönsing von MT MARKETEER beim agilen INQA-Coaching mit einem Lab-Team zur Prozessoptimierung. Bild: Gemini-generiert Composing MT MARKETEER
Michael Tönsing von MT MARKETEER beim agilen INQA-Coaching mit einem Lab-Team zur Prozessoptimierung.
Bild: Gemini-generiert Composing MT MARKETEER

Als Prozessbegleiter moderiere ich diesen gemeinsamen Entwicklungszyklus und sorge dafür, dass die strategischen Ziele des Managements und die praktischen Lösungen des Lab-Teams perfekt ineinandergreifen.

Attraktive Finanzierungshebel: INQA-Coaching & Steuerliche Forschungszulage

Das Beste für mittelständische Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe: Für die agile Organisationsentwicklung erhalten förderfähige KMU (unter 250 Beschäftigte) über das INQA-Coaching eine staatliche Erstattung von 80 % der Beratungskosten für bis zu 12 Beratungstage.

Ergänzend hilft die steuerliche Forschungszulage (SFZ): KMU haben einen Rechtsanspruch auf 35 % Erstattung von FuE-Personalkosten – plus 20 % Gemeinkosten-Bonus ab 2026 und bis zu 4 Jahre rückwirkend! Gefördert wird jede alltägliche Produkt- und Verfahrensentwicklung, ganz ohne Laborkittel und völlig unabhängig vom finalen Projekterfolg.

Infografik über die Kombination von INQA-Coaching und der steuerlichen Forschungszulage (SFZ) für den Mittelstand. Bild: Gemini-generiert / Composing MT MARKETEER
Infografik über die Kombination von INQA-Coaching und der steuerlichen Forschungszulage (SFZ) für den Mittelstand.
Bild: Gemini-generiert / Composing MT MARKETEER

Zudem lassen sich beide Programme hervorragend miteinander verschränken: Das agile Coaching dient als perfekte strategische Klammer, um Innovationspotenziale freizulegen, deren technische Weiterentwicklung anschließend nahtlos über die SFZ oder regionale Instrumente wie die Potenzialberatung NRW finanziert werden kann.

Schluss mit dem Umsetzungsproblem. Lassen Sie uns das Wissen Ihrer Belegschaft aktivieren und Ihre Mitarbeitenden zu echten Innovationstreibern machen.

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